Interview zu „Sichtbarkeit und Anonymität“

cover_fjsb-2015-3Auf der Tagung „Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten“ im November 2014 in Göttingen durfte ich einen Workshop über „Hacktivism und internationale Solidarität. Das Beispiel Telecomix“ abhalten. Direkt nach der Tagung wurden die Workshopleitenden gebeten, ein paar Fragen zu dem Themenkomplex „Sichtbarkeit und Anonymität“ zu beantworten. Das Resultat findet sich nun im Forschungsjournal Soziale Bewegung Heft 03/2015 „Zwischen Sichtbarkeit und Anonymität – Protest, Bewegung und digitale Kultur“.

Neben diesem Interview befinden sich folgende spannende und wichtige Texte in dem Heft:

Kathrin Ganz (@ihdl, Blog) lieferte eine spannende Analyse über „Zehn Jahre Netzbewegung: Konflikte um Privatheit im digitalen Bürgerrechtsaktivismus vor und nach Snowden“

Ina Alber fragt „Wie öffentlich ist das Private“ und stellt dabei die Frage, wie sich forschungsethische Forderungen nach Anonymisierung von Datenmaterial zum Schutz der Personlichkeitsrechte der Untersuchten (und ihrer Netzwerke) mit der dem Internet eigenen Sichtbarkeit und Identifizierbarkeit vereinbaren lassen.

Carsten Ochs hinterfragt in seinem Beitrag die Forderung nach „Selbstdatenschutz“ und zeigt ein paar Dilemmata auf, die hinter dieser Forderung stehen.

Ich kann das Heft selbst nur wärmsten empfehlen. Ihr bekommt die 140 Seiten für 19 Euro im gut sortierten Buchhandel oder versandkostenfrei auch direkt hier.

 

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