Vortrag „Halt! Passkontrolle“ ,10.10.2017 Berlin

Huch? Ist es wirklich so lange her, das sich Vorträge gehalten habe? Ja ist es. nachdem ich letztens noch bei Niklas und Anne in ihrem Abgeordnetenbüro über Geheimdienste vortrug und ich ganz vergessen hatte, dass ich ja auch noch diese Seite habe, nun also auch hier:

Wann? 10.10.2017, 21:00 Uhr
Wo? B-lage, Mareschstr. 1, 12257 Berlin-Neukölln
EINTRITT FREI

Vorher Küche für Alle mit nicem veganen Essen.

„Halt! Passkontrolle!“
Eine kritische Geschichte des Passes und der Reisefreiheit

Wieso müssen sich Menschen ausweisen? Und wieso versuchen Staaten ihre und fremde Bürger_innen zu identifizieren? Die Geschichte des Passes ist eng mit der Reisefreiheit verknüpft.

Wie entstanden Pässe? Was genau ist ein Visum? Wie reisen staatenlose? Warum kann ich meine Staatsbürgerschaft nicht aufgeben? Wieso ist der eine Pass „gut“ und der andere „schlecht“? Was soll das mit den Fingerabdrücken?

Über Exkurse durch die Geschichte vn den Jahren 746 bis 2017, nach Frankreich, Venedig und Rom, in mehrer Kaiser- und Königreiche. Es ist eine Zeitwanderung durch die Machtverhältnisse. Es geht um Staatenlosigkeit und Staasbürger_innenschaft. Geltende völkerrechtliche Verträge und Gesetze werden zitiert und kontextualisiert. 

Kurz: in diesem Vortrag geht es um Pässe und Reisefreiheit und um Herrschaft über Menschen, weil sie von irgendwo „Staatsbürger_innen“ sind. Oder es halt eben nicht sind. Es geht um die Disziplinierung der Bevölkerung und natürlich um Abgrenzung gegen „die Anderen“.

Interview zu „Sichtbarkeit und Anonymität“

cover_fjsb-2015-3Auf der Tagung „Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten“ im November 2014 in Göttingen durfte ich einen Workshop über „Hacktivism und internationale Solidarität. Das Beispiel Telecomix“ abhalten. Direkt nach der Tagung wurden die Workshopleitenden gebeten, ein paar Fragen zu dem Themenkomplex „Sichtbarkeit und Anonymität“ zu beantworten. Das Resultat findet sich nun im Forschungsjournal Soziale Bewegung Heft 03/2015 „Zwischen Sichtbarkeit und Anonymität – Protest, Bewegung und digitale Kultur“.

Neben diesem Interview befinden sich folgende spannende und wichtige Texte in dem Heft:

Kathrin Ganz (@ihdl, Blog) lieferte eine spannende Analyse über „Zehn Jahre Netzbewegung: Konflikte um Privatheit im digitalen Bürgerrechtsaktivismus vor und nach Snowden“

Ina Alber fragt „Wie öffentlich ist das Private“ und stellt dabei die Frage, wie sich forschungsethische Forderungen nach Anonymisierung von Datenmaterial zum Schutz der Personlichkeitsrechte der Untersuchten (und ihrer Netzwerke) mit der dem Internet eigenen Sichtbarkeit und Identifizierbarkeit vereinbaren lassen.

Carsten Ochs hinterfragt in seinem Beitrag die Forderung nach „Selbstdatenschutz“ und zeigt ein paar Dilemmata auf, die hinter dieser Forderung stehen.

Ich kann das Heft selbst nur wärmsten empfehlen. Ihr bekommt die 140 Seiten für 19 Euro im gut sortierten Buchhandel oder versandkostenfrei auch direkt hier.

 

Im Fernsehen: Hessischer Rundfunk – Hautpsache Kultur

hauptsachekultur

Der Hessische Rundfunk hat in seiner Sendung „Hauptsache Kultur“ vom 05.11.2015 ein Portrait über mich ausgestrahlt. Die Bilder entstanden am 31.10.2015 vor allem draußen und es war bitter kalt. Viel Spaß beim Ansehen. Der Beitrag ist 7 Tage lang in der Mediathek zu sehen.

Falls du mein Buch noch nicht hast, kannst du es hier versandkostenfrei bestellen.